Wichtige Gruppen

1. Gilde der Nebelläufer

In ihr sind alle Nebelläufer zusammengeschlossen. Wird irgendwo im Linurischen Reich ein Kind mit goldenen Augen geboren, muss es der Gilde übergeben werden, die es aufzieht und ausbildet. Das passiert nur alle paar Jahre einmal und wird immer seltener. Die Gilde genießt aufgrund ihrer Wichtigkeit einen hohen Status. Der Lhima kann sie also nicht abschaffen, weil das Reich sie braucht, sieht sie aber als Machtkonkurrenz, die man unter Kontrolle halten muss.  Jeder Nebelläufer erhält deshalb einen persönlichen Seraphisten zugewiesen, der ihn grob im Auge behält.

Normalerweise wählt die Gilde ihren Sprecher, den Gildemeister selbst. Drakan jedoch wurde durch den Lhima eingesetzt.

Nebelläufer besitzen einen natürlichen Orientierungssinn für Richtungen, Entfernungen, Maße, Zahlen. Sie altern und sterben früher als normale Menschen. Ihre Kinder hätten immer goldene Augen, sterben jedoch kurz nach der Geburt, deswegen bekommen Nebelläufer keine eigenen Kinder.

 

2. Lichtdiener

Diese Gruppe umfasst alle Personen, die im Dienst der Göttin Salan stehen. Ihr Oberhaupt ist der Lhima, der weltliche und religiöse Alleinherrscher des Linurischen Reichs.

Lichtdiener

Der Lhima

auch genannt „Gütiger Vater“, „Großer Zeuge“, „Träger des Blutkristalls“. Erster Diener der Göttin Salan, Oberhaupt des Salanischen Glaubens, Herrscher über das Linurische Reich. Die Blutlinie des Lhimas reicht direkt zurück auf den ersten „Großen Zeugen“ und wird immer fortgeführt mit dem jeweiligen Lhima und seiner auressischen Shan’Salan. Nur ein Sohn kann Lhima werden und auch nur dann, wenn der magische Blutkristall ihn akzeptiert.

Seraphisten

Geheime Gruppe von Assassinen und Spitzeln des Lhimas. Eingesetzt, um Leute wegzuschaffen, die sich kritisch äußern oder etwas tun, das dem Lhima missfällt. Immer dann, wenn wenig öffentliche Aufmerksamkeit erregt werden soll. Im Volksmund Schattengänger genannt. Schwarze Uniformen, spezielle Kampfausbildung, nutzen Tier-Codenamen und Artefaktwaffen. Sind in Ränge eingeteilt, ihr Anführer ist der Rida (Anado Akuma), der direkt dem Lhima unterstellt ist.

Cherubinier

Die persönliche Leibgarde des Lhimas (ca. 300-400 Männer und Frauen). Generieren sich aus den Kindern des Lhimas mit seinen Angelas. Sie werden in einer speziellen Aufzugsstätte (die Wiege) von Kindesbeinen an zu Kämpfern ausgebildet, sind sehr ideologisch und fanatisch, sehen den Lhima als ihren Vater an.

Shan’Salans

Die Priesterinnen der neun linurischen Städte, je Stadt eine. Sie werden gewählt aus den Angelas, meist nach Geschicken und Begünstigungen der reichen Prenurer-Familien. Einzig die Shan’Salan der Hauptstadt Auressa wird direkt vom Lhima bestimmt, dazu auserkoren seinen Nachfolger zur Welt zu bringen.

Angelas

So etwas wie Nonnen. Dienen dem Lhima, dem „Gütigen Vater“, stammen jedoch aus der normalen Bevölkerung. Ein Mädchen kann freiwillig eine Angela werden, oder vom Vater gezwungen werden, um dessen Status in der Gesellschaft zu steigern (eine Art Opfergabe) oder aber, um einem älteren/gleichaltrigen Bruder den Minendienst zu ersparen. Man verpflichtet sich lebenslang für den Salanischen Dienst.

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Glaube oder politisches Machtmittel?